Eine strukturierte Einführung

  1. 0
    Einleitung: Eine Systematik für eine unsystematische Meisterschaft
  2. 1
    Die Wurzeln: Das erkenntnistheoretische Fundament
  3. 2
    Der Stamm: Die integrierende Kernthese

    Erleben entsteht durch Fokussierung von Aufmerksamkeit. Dieser Prozess ist immer aktiv, immer selektiv – und immer veränderbar.

  4. 3
    Trance und Aufmerksamkeit: Der erste Hauptast

    Der erste und grundlegendste Hauptast der Hypnosystemik befasst sich mit dem, was Trance wirklich ist – und damit mit dem, was Erleben überhaupt ist. Das Verständnis hier ist der Schlüssel zu allem, was folgt.

  5. 4
    Symptom und Problemtrance: Der zweite Hauptast

    Wenn Trance der epistemische Grundmodus ist, und wenn Wirklichkeit durch Fokussierung entsteht – was sind dann Symptome? Die Antwort der Hypnosystemik ist radikal und präzise zugleich.

  6. 5
    Systemdynamik und Regeltrance: Der dritte Hauptast

    Was auf individueller Ebene Problemtrance ist, das ist auf Systemebene Regeltrance. Derselbe Mechanismus – Fokussierung erzeugt Wirklichkeit – aber kollektiv, durch Feedbackschleifen zwischen Menschen stabilisiert und weitergegeben.

  7. 6
    Musterorganisation und Intervention: Der vierte Hauptast

    Kapitel 6 in Gunther Schmidts Buch gilt als Herzstück seiner Theorie. Es beschreibt das konzeptuelle Werkzeug, das er seit den 1980er-Jahren entwickelt hat: wie Probleme und Lösungen als Gewebe miteinander verknüpfter Erlebniselemente organisiert sind – und wie man in dieses Gewebe eingreift.

  8. 7
    Haltung und Ethik: Der fünfte Hauptast

    Der letzte Hauptast ist in gewissem Sinne der wichtigste – weil er nicht Technik ist, sondern die Grundbedingung, unter der alle Technik erst sinnvoll wird. Die hypnosystemische Haltung ist keine pädagogische Empfehlung. Sie ist eine erkenntnistheoretische Konsequenz.

  9. 8
    Der Prozess: Orientierung statt Schablone

    Die Hypnosystemik ist kein Algorithmus. Sie bietet keine Schritt-für-Schritt-Anleitung, der man folgen kann und am Ende mit Sicherheit am Ziel ankommt. Was sie bietet, ist eine Prozessorientierung – eine Landkarte möglicher Phasen, die in der Praxis vielfach überlappen, in anderer Reihenfolge vorkommen und ständig rückvermittelt werden.

  10. 9
    Schluss: Was die Hypnosystemik zusammenhält

    Die Hypnosystemik ist kein eklektischer Werkzeugkasten. Sie ist ein kohärentes Denksystem, das von einer einzigen Grundeinsicht getragen wird: Erleben entsteht durch Fokussierung von Aufmerksamkeit. Diese Einsicht zieht sich, wie ein roter Faden, durch alle Ebenen des Ansatzes – von der erkenntnistheoretischen Grundlage bis zur konkreten Intervention, von der therapeutischen Haltung bis zur Systemanalyse.

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